Georg Abel arbeitet seit dem Jahr 1994 als Bundesgeschäftsführer der Verbraucher Initative e. V. Der 57-Jährige beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Nachhaltigkeit. Die Verbraucher Initative e.V. ist der im Jahr 1985 gegründete Bundesverband kritischer Verbraucherinnen und Verbraucher und Mitgliedsorganisation von TransFair e.V.  Der gemeinnützig anerkannte Verband engagiert sich in der ökologischen, gesundheitlichen und sozialen Verbraucherarbeit und verfolgt das Leitbild eines mündigen, verantwortlichen und informierten Konsumenten.

( https://www.fairtrade-deutschland.de/service/ueber-transfair-ev/25-jahre-transfair-willkommen/visionaere/georg-abel.html )

Georg Abel über die Ressource Wasser

Ein Gespräch mit Georg Abel (Bundesgeschäftsführer DIE VERBRAUCHER INITIATIVE e. V.) 
Anlässlich der Auftakt-Veranstaltung “Welt Wasser Wirtschaft” an der Goethe-Universität Frankfurt am Main am 7. Mai 2019

Die Wasserproblematik ist eine der großen Zukunftsaufgaben.

Am 7. Mai 2019 fand die Auftakt-Veranstaltung “Welt Wasser Wirtschaft” an der Goethe Universität in Frankfurt am Main statt.

(Weitere Informationen: Auftaktveranstaltung der Projektreihe WeltWasserWirtschaft an der Goethe-Universität)

Anlässlich dieser Veranstaltung hielt Bundesgeschäftsführer der Verbraucher Initiative e. V. Georg Abel einen Vortrag über die Wasserproblematik. Er erzählte, wie er die heutige Wassersituation wahrnimmt. Ebenfalls sprach er über seine Zeit in Pakistan und den dortigen Umgang mit Wasser. Dabei erwähnte er, dass jeder Verbraucher etwas tun kann und stellte Lösungsvorschläge für Konsumenten dar. Um diesen Gedanken und die Handlungsbereitschaft bei den Zuhörern anzuregen, stellte Abel klar, was Unmengen an Wasserverschwendungen folglich bewirken können. Die Folgen seien für den Menschen und die Natur deutlich spürbar.

Die beiden Studenten der Goethe-Universität Karl Walter und Nina Novopashina nutzten nach der Veranstaltung die Gelegenheit Georg Abel Fragen über seine Sicht der Problematik zu stellen. In dem Interview ging er auf die Fragen, ob es ein Wasserproblem gibt und ob Konsumenten etwas bewirken können, ein. Außerdem sprach er über die Lage in Pakistan: “Ich hab einiges lernen müssen und auch einige Vorteile, die ich hatte, überprüfen und verändern können.”

Auf die Frage, wie es mit Produkten aus anderen Regionen aussieht, antwortete Abel, dass man die Produktion hinterfragen sollte, da besonders in diesen Regionen die Wasserproblematik deutlich zu spüren sei. “Wir müssen entscheiden, ob es uns das Wert ist – Unser Lebensstandard, der auf Kosten anderer Regionen geht.”, so Abel. Er rät zum Kauf von regionalen und saisonalen Produkten.

Unser Fazit nach dem Interview lautet: Wir brauchen eine akteursübergreifende Allianz, wir können alle etwas tun und wir werden Fakten liefern!

Überzeugt? Das sagt der Faktencheck!

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