Sauberkeit von europäischen Gewässern

Sauberkeit von europäischen Gewässern

Den Flüssen, Seen und Meeren in Europa geht es nicht gut. Auch das Grundwasser leidet, denn die Wasserqualität hat sich verschlechtert. 

Lediglich 40 Prozent der Oberflächengewässer sind in einem guten ökologischen und 38 Prozent in einem guten chemischen Zustand. In Deutschland sind sogar nur sieben Prozent der Flüsse und Bäche in einem guten oder sehr guten ökologischen Zustand. Und auch die chemischen Vorgaben könnten besser eingehalten werden.

Die Gründe dafür sind ganz unterschiedlich. Der Natur setzen die hohen Belastungen durch Schad- und auch Nährstoffe aus der Landwirtschaft zu. Die Gewässer haben mit Plastikmüll und Klimawandel zu kämpfen. Dazu gibt es schlichtweg zu wenig Fläche für Flüsse und Co. Die hydromorphologische Degradation der Gewässer durch Begradigung und Bebauung sind weitere Gründe. Und auch die durch Wehre unterbrochene Durchgängigkeit der Fließgewässer wirkt sich negativ aus. Was den chemischen Zustand betrifft, werden zumindest in Deutschland die Normen für Quecksilber in Fischen sehr häufig überschritten.

Der students4water-Tipp: Das Umweltbundesamt hat einen ausführlichen Bericht zum Zustand der Gewässer in Deutschland veröffentlicht. Diesen könnt ihr hier abrufen.

Um die Situation sowohl national als auch international zu verbessern, sollte Gewässern wieder mehr Raum gegeben werden. Dadurch werden gleichzeitig auch die Lebensräume für Tier- und Pflanzenwelt vergrößert und die Auswirkungen von Hochwasser werden abgeschwächt.

 

Quellen: 
https://www.umweltbundesamt.de/themen/wie-sauber-sind-europas-fluesse-meere
https://www.umweltbundesamt.de/daten/wasser/fliessgewaesser/oekologischer-zustand-der-fliessgewaesser#textpart-1
https://www.umweltbundesamt.de/daten/wasser/fliessgewaesser/chemischer-zustand-der-fliessgewaesser#textpart-1

Foto: Pixabay

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