Was ist Schnee?

Was ist Schnee?

Einige Länder haben seit ein paar Jahren mit verheerenden Schneestürmen zu kämpfen; in vielen Regionen Deutschlands dagegen ist das Klima mittlerweile zu mild für eine dauerhaft geschlossene Schneedecke. Aber was genau hat es mit dem Schnee eigentlich auf sich? 

Schnee ist fester Niederschlag und besteht in der Regel aus verzweigten kleinen Eiskristallen. Hinter den Schneeflocken versteckt sich eine Kette physikalischer Prozesse. Grundlage sind die winzigkleinen Wassertropfen, aus denen Wolken entstehen. Sinken die Temperaturen auf minus zwölf Grad Celsius und kälter ab, gefrieren die Wassertröpfchen wenn sie mit sogenannten Kristallisationskeimen (das sind meistens Staubpartikel) zusammentreffen. Durch diesen Vorgang entstehen weniger als 0,1 Millimeter kleine Eiskristalle. Aufgrund ihrer molekularen Struktur sind die Eiskristalle grundsätzlich sechseckig. 

An den sechs Ecken gefrieren weitere Wassertröpfchen. Die Kristalle wachsen und werden zu Schneeflocken. Irgendwann sind diese so schwer, dass sie herunterfallen. Sie kommen allerdings nur dann auf der Erde an, wenn es auf dem ganzen Weg unter null Grad Celsius hat. 

Abhängig von Temperatur und Luftfeuchtigkeit sieht jede Schneeflocke anders aus. Je kühler die Temperaturen sind, desto eher bilden sie Plättchen oder Prismen aus. Je wärmer es ist, desto eher sehen die Flocken aus wie sechsarmige Sterne.

Übrigens: Schneeflocken sind genau genommen farblos. Die Kristalle, aus der sich die Flocke zusammensetzt, reflektieren aber das Licht. Und da das Sonnenlicht weiß ist, erscheint der Schnee auch weiß.

 

Quelle: https://www.ndr.de/ratgeber/Was-ist-Schnee-und-wie-entsteht-er-,schnee2754.html

Foto: Pixabay (Couleur)

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