Wie reagiert der Körper, wenn man aufhört Wasser zu trinken?

Wie reagiert der Körper, wenn man aufhört Wasser zu trinken?

Aus unserem Faktencheck

Ein Mensch kann vier Tage ohne Wasser überleben. Der menschliche Körper benötigt Wasser für eine ausreichende Hydration und den Elektrolyt-Stoffwechsel. Elektrolyte sind im Blut verteilt und sorgen für die Funktion unserer Organe und Muskeln. Der Körper eines Erwachsenen besteht zu 60% aus Wasser und der eines kleinen Kindes sogar zu 75%. Ein Mensch benötigt einen Liter pro 20 Kilogramm Körpergewicht. Grob gerechnet sollte jeder Mensch zwei bis drei Liter Wasser täglich zu sich nehmen. Bekommt der Körper nicht genügend Wasser, zeigt er dies durch Warnsignale, wie Verstopfung oder Durchfall. Verstopfung ist ein Zeichen des Wassermangels; Durchfall zeigt den Konsum von verunreinigtem Wassers an. Der Körper kann so nur vermindert Vitamine und Mineralien aufnehmen. Das hat schlechtes Konzentrationsvermögen und allgemeine Schwäche zur Folge. Außerdem breiten sich Durchfallerkrankungen durch mangelnde Hygiene in verunreinigten Sanitäranlagen aus.  Weltweit haben 2,1 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser.

 

 

Reaktion des Körpers

Fällt der Wasserspiegel im menschlichen Körper um nur 1%, setzt das Durstgefühl ein. Nimmt man keine Flüssigkeiten zu sich, verdunktelt sich das Urin und wird dunkelgelb. Nach etwa 24 Stunden ohne Wasser kann man nicht mehr urinieren. Aufgrund des Wassermangels hat man Schwierigkeiten zu Schlucken. Das Gehirn wird zeitweise schrumpfen. Dauerhaft würde das Gehirn Schaden erleiden. Für die einfachsten Aufgaben, muss das Gehirn nun noch mehr arbeiten und man wird bemerkbar energie- und kraftloser. Das hat ebenfalls Auswirkungen auf die Konzentration, was zu Kopfschmerzen führt. Die Augen werden wehtun, da sie nicht mehr richtig befeuchtet werden. Der Körper beginnt zu schmerzen, da die Knochen bei Wassermangel aneinanderreiben. Die Hautbeschaffenheit verschlechtert sich. Tiefere Falten und Trockenheit werden sichtbar. Der Körper sammelt Wassereinlagerungen, was sich auf die Figur auswirkt, um den Körper vor der Austrocknung zu bewahren. Später treten Muskelkrämpfe und eine erhöhte Körpertemperatur auf. Der menschliche Körper färbt sich allmählich gräulich-blau. Ohnmacht oder ein Schlaganfall wäre die Folge. Nach etwa drei bis fünf Tagen setzen langsam die Organe aus. Dies führt allmählich zum Tode.

 

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